Chudschand, Alte Handelsstadt im Fergana-Tal, Tadschikistan
Khujand liegt an beiden Ufern des Flusses Syr Darya am Eingang zum Fergana-Tal und wird von Ackerland und Bergen umgeben. Die Stadt erstreckt sich entlang dieser strategischen Lage mit dichter Bebauung und grünen Feldern in der Umgebung.
Alexander der Große gründete 329 v.Chr. Alexandria Eschate, womit Khujand zu einer der ältesten durchgehend bewohnten Siedlungen Zentralasiens wurde. Seine Position als Handelsknotenpunkt entwickelte sich über Jahrhunderte unter verschiedenen Herrschaften weiter.
Der Name Khujand stammt aus persischen und sogdischen Wurzeln und spiegelt die lange Geschichte als Handelszentrum wider. Heute können Besucher diese Vergangenheit in den engen Gassen und beim Treffen mit Händlern auf den Märkten nachempfinden.
Die Stadt ist am leichtesten zu erkunden, wenn man vom Fluss ausgehend die verschiedenen Viertel durchquert und die lokalen Märkte besucht. Die meisten Wege sind zu Fuß erreichbar, wobei das Panjshanbe-Basar das Zentrum des täglichen Lebens bildet.
Die lokale Seidenindustrie verbindet traditionelle Webmethoden mit modernen Produktionstechniken und nutzt dabei Baumwolle aus der Region. Viele Besucher wissen nicht, dass man in bestimmten Werkstätten den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen kann.
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