Patagonian Desert, Wüstenregion im südlichen Argentinien
Die Patagonia-Wüste ist ein großes Trockengebiet im südlichen Argentinien mit Hochplateaus, Tälern und Schluchten zwischen den Anden und dem Atlantischen Ozean. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus niedrigem Buschwerk, kargen Ebenen und vereinzelten Bergen, die sich über weite Entfernungen erstrecken.
Das Gebiet war seit mehreren tausend Jahren die Heimat des Tehuelche-Volkes, das hier Guanacos und Nandus jagte. Im 18. Jahrhundert begannen europäische Siedler zu kommen und etablierten später Schaf- und Rinderzucht, was das Land grundlegend veränderte.
Die Region trug lange Zeit den Namen der Tehuelche-Völker, die hier lebten, bevor europäische Siedler ankamen. Heute prägen Schaffarmen und kleine Dörfer das Bild der Landschaft, die von Wind und weiten offenen Flächen geprägt ist.
Das Wetter ist trocken und windig, mit Temperaturen, die zwischen kalt und mild schwanken je nach Jahreszeit und Höhenlage. Besucher sollten sich auf variable Bedingungen vorbereiten und warme, winddichte Kleidung mitbringen, da Schutz vor dem konstanten Wind wichtig ist.
Trotz der trockenen Bedingungen gedeihen hier Obst- und Nussplantagen mit Pfirsichen, Mandeln und Trauben, was auf bewässerte Täler zurückzuführen ist. Diese kleine Oasen bieten überraschend grüne Flecken inmitten der sonst kargen Landschaft.
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