Cabo da Roca, Aussichtspunkt in Colares, Portugal.
Cabo da Roca ist ein Kap in Colares in Portugal, das sich 140 Meter über dem Atlantik erhebt und von steilen Klippen aus dunklem Gestein geprägt wird. Die Wellen schlagen unten mit großer Kraft gegen die Felsen, während oben Wege und ein Leuchtturm die Landschaft prägen.
Seefahrer betrachteten diesen Punkt im 14. Jahrhundert als die letzte Grenze zwischen dem bekannten Land und dem offenen Ozean. Später entstand hier ein Leuchtturm, der ab 1772 den Schiffen half, die raue Küste zu meiden.
Die Gedenktafel trägt Verse von Luís de Camões und zeigt die genauen geografischen Koordinaten dieses westlichsten Punkts des europäischen Festlands. Besucher lesen die Inschrift oft als Zeichen dafür, dass hier einst die bekannte Welt endete und das offene Meer begann.
Buslinie 403 verbindet Sintra und Cascais mit dem Kap und fährt mehrmals täglich diese Strecke. Wind und Nebel kommen hier oft auf, daher empfiehlt sich warme Kleidung auch im Sommer.
Der Leuchtturm aus dem Jahr 1772 sendet sein Licht über eine Entfernung von 48 Kilometern über den Atlantik, da er sich 165 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Diese Reichweite half Schiffen schon früh, die gefährliche Küste rechtzeitig zu erkennen.
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