Pevensey Castle
Pevensey Castle ist eine Burgruine in East Sussex an der englischen Südküste mit Ursprüngen aus der römischen Zeit. Die Mauern bestehen aus Stein und Ziegel und zeigen noch deutlich ihre ursprüngliche Struktur, wobei der alte römische Wallring noch Ausmaße von etwa 500 Metern Umfang aufweist.
Die Anlage wurde um 290 n.Chr. als römischer Hafen und Verteidigungsfort errichtet und trug den Namen Anderida. Nach dem Rückzug der Römer kam die Burg 1066 in den Fokus, als Wilhelm der Eroberer hier landete und anschließend auf den römischen Fundamenten einen neuen Burgkern errichtete.
Die Burg war lange Zeit ein Zentrum von Macht und Kontrolle an der Küste. Heute können Besucher sehen, wie die mittelalterliche Anlage mit ihren Toren und Türmen das tägliche Leben der Soldaten und Bewohner geprägt hat.
Der Ort liegt auf flachem, offenen Gelände, das leicht zu begehen ist, und kann zu Fuß erkundet werden, da die Gehwege durch die Ruinen gut ausgewiesen sind. Besucher sollten angemessene Kleidung für wechselndes Wetter mitbringen und beachten, dass die Öffnung für 2026 geplant ist.
Die Burg enthält ein verstecktes Oubliette, ein dunkles Loch, das zur Gefangenhaltung von Häftlingen verwendet wurde und noch heute in den Ruinen sichtbar ist. Zudem wurde die Anlage während des Zweiten Weltkriegs erneut militärisch genutzt, mit Schießständen und Maschinengewehrposten, die in die alten Mauern integriert waren.
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