K-3 Leninski Komsomol, erstes sowjetisches Atom-U-Boot
Die K-3 Leninski Komsomol ist ein erhaltenes Unterseeboot aus Metall im Marinemuseum von Kronstadt in Russland, das über 107 Meter lang ist. Die Außenhülle zeigt Spuren jahrzehntelanger Dienstzeit, während die sichtbaren Torpedorohre am Bug und die massive Form des Rumpfes einen Eindruck von der Größe und Funktionsweise eines nuklearen Unterseeboots vermitteln.
Das Boot wurde 1957 vom Stapel gelassen und war das erste sowjetische Atom-Unterseeboot, das 1958 in Dienst gestellt wurde. In den 1960er Jahren erreichte es den Nordpol unter Wasser und erlitt 1967 einen schweren Brand im Nordmeer, bei dem 39 Besatzungsmitglieder starben, bevor es 1988 außer Dienst gestellt wurde.
Der Name Leninski Komsomol bezieht sich auf eine sowjetische Jugendorganisation und wurde dem Boot nach seiner Nordpolmission verliehen. Heute kommen Schulklassen und Familien hierher, um ein Stück russischer Marinegeschichte zu sehen und zu verstehen, wie Besatzungen in der Enge eines Unterseeboots lebten.
Das Innere des Unterseeboots kann besichtigt werden, und man sollte sich auf enge Gänge und niedrige Decken einstellen. Besucher gehen durch Kontrollräume und Maschinenräume, was einen Einblick in das Leben unter Wasser vermittelt, und die Erklärungen vor Ort helfen beim Verständnis der verschiedenen Bereiche.
Das Boot erreichte den Nordpol unter Wasser, was zur damaligen Zeit eine technische und nautische Meisterleistung war. Nach diesem Erfolg erhielt es seinen neuen Namen als Anerkennung für die Leistung der Besatzung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.