Stock, Historische Strafvorrichtungen in Bournemouth, Christchurch and Poole, England
Diese hölzernen Fesselvorrichtungen bestehen aus schweren Rahmen mit Öffnungen, die dazu bestimmt sind, die Beine oder Knöchel einer Person zu sichern und sie auf dem Stadtplatz wegen geringfügiger Vergehen der öffentlichen Sicht auszusetzen.
Erstmals 1351 in ganz England durch das Arbeiterstatut angeordnet, wurden diese Vorrichtungen jahrhundertelang zur Disziplinierung von Tätern eingesetzt, bis sie in den 1870er Jahren nach ihrem letzten dokumentierten Einsatz in Newbury 1872 offiziell abgeschafft wurden.
Die Vorrichtungen dienten sowohl als Bestrafungs- als auch als öffentliche Demütigungswerkzeuge und richteten sich gegen Täter, die der Trunkenheit, des Fluchens, des unehrlichen Handels oder der Landstreicherei schuldig waren, wobei Zuschauer sich häufig versammelten, um die den Übeltätern auferlegte Schande zu beobachten.
Besucher, die sich für historische Justizpraktiken interessieren, können erhaltene Exemplare dieser Strafvorrichtungen an örtlichen Kulturerbestätten besichtigen und Archivmaterialien im Dorset History Centre für zusätzlichen historischen Kontext und Dokumentation konsultieren.
Im Gegensatz zu anderen Bestrafungswerkzeugen, die körperlichen Schmerz zufügten, stützten sich diese Fesseln hauptsächlich auf soziale Schande und öffentliche zur Schau Stellung, was sie besonders wirksam in kleinen Gemeinschaften machte, in denen der Ruf einen bedeutenden Wert hatte.
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