B-396, schip
Das U-Boot B-396 liegt als Museumsschiff am Ufer des Khimki-Stausees im Norden von Moskau und zeigt die Bauweise eines sowjetischen Angriffs-U-Boots aus den späten Siebzigern. Der etwa 90 Meter lange Stahlrumpf hat einen spitz zulaufenden Bug und eine schmale Aufbaustruktur mit kleinen Luken und Antennen, die für den Unterwasserbetrieb ausgelegt waren.
Gebaut 1980 in der Werft Krasnoye Sormovo, diente es fast zwei Jahrzehnte in der Nordflotte und nahm an Missionen im Mittelmeer und in der Norwegischen See teil. Nach der Außerdienststellung Ende der Neunziger kauften die Moskauer Behörden das Boot, um es als Museumsstück zu erhalten.
Der Name B-396 kommt von der militärischen Nummerierung, die während der sowjetischen Ära üblich war. Heute kommen Schulgruppen und Familien hierher, um mehr über das Leben der Besatzung zu erfahren und die engen Gänge zu sehen, in denen Matrosen einst arbeiteten und schliefen.
Das Museum ist während der Sommermonate geöffnet, im Winter bleibt es geschlossen, da die Außentreppen bei Eis zu gefährlich werden. Besucher können durch einen Teil des Inneren gehen, wobei einige Bereiche für Rollstuhlfahrer angepasst wurden.
Ein Brand im Jahr 1981 vergiftete mehrere Besatzungsmitglieder, doch das Boot kehrte nach Reparaturen in den Dienst zurück. Alle sechs Torpedorohre blieben an Bord und zeigen, wie die Waffen einst untergebracht waren.
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