Biber, Klasse von Kleinst-U-Booten der deutschen Kriegsmarine
Das Biber-U-Boot ist ein kleines Kampfschiff aus Deutschland, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde und heute in Kristiansand als Museumsstück ausgestellt ist. Es misst etwa 9 Meter (30 Fuß) in der Länge und besteht aus drei zusammengeschraubten Stahlsegmenten mit einem kleinen Turm und gepanzerten Fenstern.
Das U-Boot wurde Anfang 1944 in weniger als sechs Wochen nach dem Vorbild eines britischen Miniboots entwickelt, das in Norwegen erbeutet wurde. Insgesamt wurden 324 Einheiten gebaut, doch die meisten gingen bei Angriffen auf Schiffe vor Belgien, den Niederlanden und Frankreich verloren.
Der Name stammt vom deutschen Wort für Biber, ein Tier, das schnell unter Wasser verschwinden kann. Besucher sehen heute, wie eng und einfach der Innenraum war, in dem ein einzelner Pilot in ständiger Gefahr arbeitete.
Der Zugang zur Ausstellung ist meist einfach, und Besucher können um das Boot herumgehen, um alle Seiten zu sehen. Hinweisschilder erklären die technischen Besonderheiten und die Einsatzgeschichte des Bootes.
Viele Besatzungsmitglieder starben durch Kohlenmonoxidvergiftung, weil der billige Benzinmotor im Inneren tödliche Gase erzeugte. Eines der erhaltenen Boote wurde vor Dover entdeckt, nachdem die Crew an diesen Dämpfen erstickt war.
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