Ben Franklin, kanadisches Schiff
Das Ben Franklin ist ein kompaktes U-Boot mit einer Länge von etwa 16 Metern, das heute vor dem Vancouver Maritime Museum ausgestellt ist. Das Gefährt wurde 1968 in der Schweiz erbaut und mit vier elektrischen Außenpods ausgestattet, um in Tiefen zwischen 600 und 2000 Fuß zu operieren.
Das U-Boot begann seine erste Mission im Juli 1969 vom Golf von Mexiko aus und driftete einen Monat lang durch den Golfstrom, bevor es in Nova Scotia auftauchte. Nach verschiedenen Missionen und Abenteuern wurde es 1971 auf ein Riff aufgebracht und später nach Vancouver verkauft, wo es 1999 ins Museum kam.
Der Ben Franklin trägt seinen Namen nach Benjamin Franklin und seiner Verbindung zu Golfstromstudien. Das kleine U-Boot symbolisiert heute die menschliche Neugier auf Meeresforschung und wird von Besuchern als Zeugnis dieser wissenschaftlichen Abenteuer wahrgenommen.
Das U-Boot steht außen vor dem Museum und kann von außen besichtigt werden, ohne den Ausstellungsraum zu betreten. Der Zugang ist ganzjährig kostenlos verfügbar, was einen schnellen Blick auf die Struktur des Gefährts bei Ihrer Ankunft ermöglicht.
Jacques Piccard, der legendäre Tiefseeforscher, bestand darauf, 29 Bullauge ins U-Boot einzubauen, obwohl Ingenieure warnten, dass dies Schwachstellen darstellen könnte. Diese ungewöhnlich hohe Anzahl an Fenstern ermöglichte der Besatzung außergewöhnlich klare Beobachtungen des Meereslebens in den Tiefen.
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