Covent Garden Market, Überdachter Markt in Westminster, London, Vereinigtes Königreich
Der Covent Garden Market ist ein Marktplatz im Londoner Stadtteil Westminster, der aus einem großen überdachten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sowie mehreren kleineren Pavillons besteht und Läden, Stände und Cafés beherbergt. Die St.-Paul-Kirche begrenzt den zentralen Platz im Westen, während der nördliche Apple Market Kunsthandwerker und Antiquitätenhändler aufnimmt.
Das Gelände war ursprünglich ein Klostergarten und wurde ab Mitte des 17. Jahrhunderts zu einem Markt mit provisorischen Ständen für den Verkauf von Obst und Gemüse. Im 19. Jahrhundert entstanden die festen Hallen, die dem Markt seine heutige Form gaben und ihn zum größten Blumen- und Gemüsemarkt Londons machten.
Der Name des Ortes geht auf einen Klostergarten zurück, der einst Gemüse und Kräuter für eine Abtei lieferte. Heute treten Straßenkünstler und Musikerinnen fast täglich auf dem gepflasterten Platz vor der St.-Paul-Kirche auf.
Der Covent Garden Market liegt direkt neben der gleichnamigen U-Bahn-Station, die man beim Verlassen bereits vor sich sieht. Wer die Gegend in Ruhe erkunden möchte, kommt am besten am Morgen, bevor sich die Plätze mit Besuchern füllen.
1662 sah Samuel Pepys auf dem Marktplatz ein Puppenspiel des Italieners Pietro Gimonde, genannt Signor Bologna; die Aufführung wird mit der späteren Punch-and-Judy-Tradition verbunden. Das Dach aus Gusseisen und Glas stammt von 1872, und im Blumenmarkthaus von 1860 ist heute das London Transport Museum untergebracht.
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