Vallée de la Semois National Park
Der Vallée de la Semois National Park ist ein großes Naturschutzgebiet im Süden Belgiens, das sich über acht kleine Städte erstreckt und etwa 28.900 Hektar umfasst. Das Gelände besteht zu drei Vierteln aus Wäldern mit alten Bäumen, dazu kommen Flussmäander, Feuchtgebiete und ehemalige Schiefergruben, die zusammen eine vielfältige Landschaft bilden.
Das Gebiet wurde geprägt durch die Arbeit von Menschen, die über Jahrhunderte Schieferstein abgebaut haben und Tabak angebaut haben. Diese industrielle Vergangenheit hat die Landschaft geformt und das Tal ist heute auch bekannt für seine mittelalterlichen Burgen wie Bouillon und Herbeumont, die auf den Hügeln über der Semois thronten.
Das Tal ist geprägt von alten Legenden und Geschichten der lokalen Bevölkerung, die bis heute in der Landschaft sichtbar sind. Die kleinen Dörfer mit ihren historischen Häusern und engen Gassen zeigen noch immer die Lebensweise früherer Zeiten.
Der Park ist über acht kleine Städte zugänglich, von denen viele Besucherzentren wie das Maison du Parc in Paliseul oder ein Tourismuscentrum in Vresse haben. Es gibt markierte Wanderwege wie den berühmten GR 16, Kanupfade auf der Semois und Mountainbike-Stationen in Herbeumont und Vresse für verschiedene Aktivitäten.
Die stillgelegten Schieferbrüche sind heute Lebensräume für seltene Tiere wie Luchse und Otter, die anderswo schwer zu finden sind. Diese alten Gruben zeigen, wie die Natur Orte menschlicher Arbeit zurückerobert und für Wildtiere wichtig wird.
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