Hochtor Gruppe
Die Hochtor-Gruppe ist eine Berggruppe südöstlich von Admont und gehört zum Gesäuse-Massiv mit markanten Kalkfelsen und steilen Gipfeln. Der höchste Punkt, der Hochtor, erhebt sich über 2300 Meter, während die Ödstein-Massive und zahlreiche gekennzeichnete Kletterrouten das Gebiet durchziehen.
Die Region war seit dem Mittelalter ein Gebiet von Bergbau und traditioneller Landwirtschaft, mit Siedlungen wie Johnsbach und Radmer, die Menschen zur Rohstoffgewinnung anzog. Die Berge wurden später von österreichischen Bergsteigern Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erschlossen, was die kletterspezialisierten Routen etablierte.
Der Hochtor-Gruppe wird von Einheimischen seit Generationen als Ort der Herausforderung und Verbindung zur Natur betrachtet. Die traditionellen Alpendörfer in der Region haben ihre Geschichten und Bräuche bewahrt, die eng mit dem Leben in diesen Bergen verwoben sind.
Die beste Zeit zum Klettern und Wandern ist von Mai bis September, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind und die höheren Lagen eisfrei sind. Bergpässe, Wetterwechsel und exponierte Kletterrouten erfordern gute Vorbereitung und eine detaillierte Wanderkarte.
Der Hochtor-Gruppe wird eine dunkle Geschichte vom Bergsteigen bewahrt, mit zahlreichen tragischen Unfällen in der Vergangenheit und bei aktuellen Besuchen. Ein Friedhof in Johnsbach mit verwitterten Grabsteinen und Kletterausrüstung bezeugt die Opfer dieser schroffen Felsen.
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