Laxenburger Schlosspark
Der Laxenburger Schlosspark ist der größte historische Landschaftsgarten Österreichs und erstreckt sich über etwa 280 Hektar mit offenen Rasenflächen, alten Bäumen und mehreren Seen. Der Park umgibt mehrere historische Gebäude, darunter die Franzensburg auf einer Insel im Schlossteich, Pavillons und Tempel, die über ein Netzwerk von Wegen miteinander verbunden sind.
Der Park entstand im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz der Habsburger und wurde über zwei Jahrhunderte hinweg umgestaltet, wobei verschiedene architektonische Stile wie Barock und asiatische Einflüsse eingeflossen sind. Die Franzensburg wurde 1801 auf einer Insel errichtet und diente bis 1918 als Rückzugsort der kaiserlichen Familie.
Der Park war lange Zeit die Sommerresidenz der österreichischen Habsburger und prägt bis heute das Selbstverständnis der Region als Ort fürstlicher Kultur. Man sieht dies daran, wie Besucher den Park nutzen: mit Respekt vor der Geschichte, aber auch mit alltäglicher Gelassenheit bei Picknicks und Spaziergängen unter alten Bäumen.
Der Park ist täglich von morgens bis zum Nachmittag geöffnet und hat drei Haupteingänge, die alle leicht zugänglich sind und kostenlose Parkplätze mit Plätzen für Behinderte bieten. Die Wege sind eben und glatt, ideal zum Spazieren, Radfahren oder für Nordic Walking, mit einem Netz von über 10 Kilometern gepflasterten Pfaden.
Der Park beherbergt mehrere Gärten im chinesischen Stil, die aus den Vorlieben der Habsburger für exotische Designs entstanden und eine unerwartete Verbindung zwischen österreichischer und asiatischer Gartenkultur schaffen. Diese Mischung aus europäischer und fernöstlicher Architektur ist eine seltene Zeitreise durch die Sammelinteressen einer kaiserlichen Familie.
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