Holmenkollbakken, Skisprunganlage und Museum in Oslo, Norwegen
Holmenkollbakken ist eine Skisprunganlage im Stadtteil Marka in Oslo, die einen integrierten Sprungturm, ein Museum und einen Besucherbereich vereint. Der Turm ragt deutlich über das umliegende Gelände hinaus und bietet einen weiten Blick über die Stadt und den Oslofjord.
Bereits 1888 fand hier eines der ersten organisierten Skirennen der Welt statt, was Holmenkollbakken zu einem frühen Zentrum des modernen Wettkampfskisports machte. Die Anlage wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach umgebaut, zuletzt 2010, als der heutige Sprungturm mit seiner geschwungenen Metallkonstruktion eröffnet wurde.
Der Name Holmenkollbakken steht in Norwegen für die enge Verbindung zwischen Skisport und nationalem Selbstverständnis. Wer das Gelände besucht, sieht, wie Einheimische und Touristen den Ort gleichermaßen nutzen, ob beim Zuschauen bei Wettkämpfen oder beim Erkunden der Ausstellungsräume.
Das Gelände ist mit der U-Bahn gut erreichbar, und die Station Holmenkollen liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Da das Gelände an einem Hang liegt, sollte man festes Schuhwerk tragen, besonders wenn man den Turm oder die Waldwege erkunden möchte.
Das Museum bewahrt Skier aus dem Besitz von Robert Falcon Scott, dem britischen Polarforscher, der sie bei seiner Antarktisexpedition Anfang des 20. Jahrhunderts verwendete. Diese Skier gelangten nach Norwegen durch einen norwegischen Skilehrer, der Scott ausgebildet hatte.
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