Garten der Calouste Gulbenkian Stiftung, Öffentlicher Garten in Lissabon, Portugal
Der Garten der Calouste-Gulbenkian-Stiftung ist ein öffentlicher Garten im Norden von Lissabon, der in den 1960er Jahren auf dem Gelände eines ehemaligen Landguts angelegt wurde. Er besteht aus dicht bepflanzten Bereichen, offenen Rasenflächen, einem zentralen See und einem Teich, die von gewundenen Wegen durchzogen werden.
Das Gelände gehörte im 19. Jahrhundert einer adeligen Familie, die es in einen weitläufigen Park mit Teich und Pavillon umwandelte, bevor es zeitweise den Lissabonner Zoo beherbergte. Die Gulbenkian-Stiftung kaufte das Anwesen 1957 und beauftragte die Landschaftsarchitekten António Viana Barreto und Gonçalo Ribeiro Telles mit der Umgestaltung des Gartens in seiner heutigen Form.
Der Garten trägt den Namen des armenisch-britischen Mäzens Calouste Gulbenkian, der seine Sammlung und sein Vermögen Portugal vermachte. Heute nutzen Lissabonner den Garten als Treffpunkt zum Spazierengehen, Lesen oder einfachen Ausruhen unter alten Bäumen.
Der Garten liegt neben den Gebäuden der Gulbenkian-Stiftung, sodass ein Besuch des Museums oder des Kulturzentrums leicht mit einem Spaziergang kombiniert werden kann. Der Zugang ist barrierefrei, und die Wege sind breit genug für Kinderwagen und Rollstühle.
Einige der Bäume im Garten, darunter alte Platanen und Eukalyptusbäume, stammen noch aus dem Landgut des 19. Jahrhunderts und standen dort, bevor die Stiftung das Gelände übernahm. Sie geben dem Garten ein gewisses Gewicht, das neuere Pflanzungen nicht ersetzen können.
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