御座石神社, Schrein am Ufer des Tazawako-Sees in Semboku, Japan
Das Gozanoishi-Schrein ist eine Gebetsstätte am Ufer des Tazawako-Sees in der Stadt Semboku, in der Präfektur Akita in Japan. Das Gelände umfasst einen flachen Felsen am Seeufer, einen heiligen Brunnen, einen Spiegelstein und einen ungewöhnlichen Baum, aus dessen einem Stamm sieben verschiedene Baumarten wachsen.
Der Schrein erhielt seinen heutigen Namen im Jahr 1650, als der lokale Fürst Satake Yoshitaka die Gegend besuchte und sich auf einem flachen Stein am Seeufer ausruhte, woraufhin der Ort nach diesem Stein benannt wurde. Das heutige Gebäude wurde 1911 von der Familie Sannojo errichtet, die mehrere kleinere Schreine der Gegend zu einem vereinte.
Am Eingang des Schreins steht ein leuchtend rotes Torii-Tor, das vom See aus gut sichtbar ist und Besucher empfängt, die per Boot oder zu Fuß ankommen. Im Inneren des Geländes befindet sich eine Bronzestatue von Tatsuko, die sie mit dem Unterkörper eines Drachen zeigt und an ihre Verwandlung in eine Gottheit erinnert.
Das Schrein ist vom Bahnhof Tazawako mit dem lokalen Rundbus Tazawako Loop Line erreichbar, der regelmäßig fährt und an einer Haltestelle direkt beim Schrein anhält. Es empfiehlt sich, das Gelände zu Fuß zu erkunden, da die verschiedenen Steine, der Brunnen und der besondere Baum über einen kurzen Pfad miteinander verbunden sind.
Das Schrein bietet eine besondere Art von Glückszettel namens Omikuji: Man taucht ein zunächst leer aussehendes Papier in Wasser aus dem heiligen Brunnen, und eine Botschaft erscheint darauf. Das Wasser für diesen Brauch stammt aus derselben Quelle, die laut der Legende Tatsuko trank, bevor sie sich in einen Drachen verwandelte.
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