Höhle von Morovitsa, Höhle in Teteven, Bulgarien
Die Morovitsa-Höhle ist ein natürlicher unterirdischer Hohlraum in der Nähe der Stadt Teteven in Bulgarien, der sich über mehr als 3 km erstreckt und bis zu etwa 150 m in die Tiefe reicht. Die Gänge führen durch mehrere Kammern mit natürlichen Felsformationen und feuchten Oberflächen, über die Wasser aus den Rissen sickert.
Die Höhle bildete sich vor Tausenden von Jahren durch natürliche Erosionsprozesse und ist eine der größten des Landes. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden in ihrem Inneren Steinwerkzeuge aus dem späten Paläolithikum gefunden, die belegen, dass Menschen die Höhle vor sehr langer Zeit aufgesucht haben.
In der Höhle leben mehrere Fledermausarten, die in den dunklen und kühlen Gängen Zuflucht finden. Wer aufmerksam durch die Tunnel geht, kann sie in den Felsspalten über sich entdecken.
Ein hölzernes Schild markiert den Eingang zur Höhle, und Stufen führen vom Waldgebiet nach unten. Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind empfehlenswert, da der Boden im Inneren uneben und feucht sein kann.
Einige der in der Höhle gefundenen paläolithischen Werkzeuge werden heute im örtlichen Geschichtsmuseum von Teteven aufbewahrt, sodass Besucher die Funde auch außerhalb der Höhle besichtigen können. In der Nähe befindet sich außerdem das Glojen-Kloster, das viele als Ausgangspunkt für einen Spaziergang zur Höhle nutzen.
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