Neighborhood Harajuku, Stadtviertel in Shibuya, Tokio, Japan
Harajuku ist ein Stadtviertel in Shibuya, Tokio, bekannt für seine lebhafte Jugendmode und seine Nähe zum Meiji-Schrein und dem Yoyogi-Park. Das Gebiet erstreckt sich rund um den Bahnhof Harajuku und umfasst sowohl belebte Einkaufsstraßen als auch ruhige Grünflächen.
Harajuku entwickelte sich in der Meiji-Zeit mit dem Bau des Meiji-Schreins im Jahr 1920, der den Bereich in ein wichtiges Pilgergebiet verwandelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich hier amerikanische Einrichtungen an, was die Jugendkultur des Viertels in den folgenden Jahrzehnten stark beeinflusste.
Takeshita Street ist das Herzstück des Viertels: eine schmale Gasse voller kleiner Läden, Crepe-Stände und junger Menschen in auffälligen Outfits. Wer etwas ruhigeres sucht, findet in der Cat Street etwas weiter eine entspanntere Auswahl an Boutiquen und Cafés.
Der beste Einstiegspunkt ist der Bahnhof Harajuku auf der JR Yamanote-Linie, von dem aus Takeshita Street, der Meiji-Schrein und die Omotesando in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sind. Wochentags und früh morgens ist es deutlich ruhiger als an Wochenenden.
Jeden Sonntag versammeln sich im Yoyogi-Park Straßenmusiker, Tänzer und Familien, was dem Viertel eine ganz andere Seite zeigt als die Einkaufsstraßen. Dieser Kontrast zwischen der lauten Mode-Szene und dem ruhigen Parkleben ist einer der prägendsten Eindrücke des Besuchs.
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