Matsushima Bay, Bucht in der Präfektur Miyagi, Japan
Matsushima Bay ist eine Bucht in der Präfektur Miyagi im Nordosten Japans, bekannt für etwa 260 kleine, mit Kiefern bewachsene Inseln, die über das Wasser verteilt sind. Die Küstenlinie wechselt zwischen offenen Panoramen und engen Durchfahrten zwischen den Inseln.
Die Bucht war seit dem Mittelalter ein Wallfahrtsort für buddhistische Mönche und Pilger, die auf den Inseln und in nahe gelegenen Tempeln beteten. Im frühen 17. Jahrhundert ließ der Feudalherr Date Masamune mehrere religiöse Stätten in der Gegend erneuern und befestigen.
Vom Bahnhof Matsushima-Kaigan aus ist die Küste zu Fuß erreichbar, und Bootstouren rund um die Inseln starten direkt vom Ufer. Manche Inseln, wie Fukuurajima, sind über Brücken zugänglich und lassen sich daher ohne zusätzliche Fahrt erkunden.
Das Teehaus Kanrantei, das heute noch am Ufer steht, war ursprünglich ein Teil der Burg Fushimi in Kyoto und wurde erst später an diesen Ort versetzt. Der Name bedeutet wörtlich "den Meereswellen zuschauen", was genau das beschreibt, was Besucher dort seit Jahrhunderten tun.
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