Pasabag, Tal und Touristenattraktion in Kappadokien, Türkei
Paşabağ, auch als Mönchstal bekannt, ist ein Tal in der Region Kappadokien in der Türkei, das für seine hoch aufragenden, pilzförmigen Felsformationen aus vulkanischem Gestein bekannt ist. Das Gelände besteht aus schmalen Pfaden, die durch Gruppen von Felstürmen mit breiten Kappen führen, in die teilweise kleine Räume gehauen wurden.
Die Felsformationen in Paşabağ entstanden durch Vulkanausbrüche, die die Gegend über Jahrtausende mit Asche bedeckten, die dann zu weichem Gestein verhärtete. Im frühen Mittelalter zogen sich christliche Mönche in die Felsen zurück und höhlten dort kleine Kammern und Kapellen als Rückzugsorte aus.
Der türkische Name des Tals, Paşabağ, bedeutet 'Weinberg des Paschas' und erinnert daran, dass das Land einst landwirtschaftlich genutzt wurde, bevor es zu einem Ort für Besucher wurde. Heute wandern Reisende auf den felsigen Pfaden zwischen den Felsformationen und entdecken manchmal die in den Stein gehauenen Türen und kleinen Nischen, die Mönche hinterlassen haben.
Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag lohnt sich besonders, da das Licht die Felstöne dann am besten zur Geltung bringt und es kühler ist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege uneben sein können; Wasser und Sonnenschutz sollten mitgebracht werden.
Einige der Felsformationen in Paşabağ haben zwei oder sogar drei übereinander gestapelte Kappen, was geologisch sehr selten ist und darauf hindeutet, dass die Schichten besonders unterschiedlich hart waren. Der Heilige Simeon, ein früher christlicher Mönch, soll in einer der Felsformationen gelebt haben, weshalb der Ort manchmal mit seinem Namen verbunden wird.
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