Karpaten, Gebirgskette in Mittel- und Osteuropa, Rumänien und Ukraine.
Die Karpaten sind ein Gebirgszug in Mittel- und Osteuropa, der sich über Rumänien und die Ukraine erstreckt und bis zu 2655 Meter hoch wird. Die Bergketten bilden weite Bögen mit bewaldeten Hängen, offenen Almen und schmalen Tälern, in denen Dörfer zwischen Wiesen und Feldern liegen.
Dakische Stämme lebten in diesen Bergen während des zweiten Jahrhunderts, als der griechische Geograf Ptolemäus sie als Montes Sarmatici aufzeichnete. Später bildeten die Gebirgspässe Handelswege zwischen östlichen und westlichen Regionen, während Grenzfestungen auf den Kämmen errichtet wurden.
Rumänische und ukrainische Gemeinden treiben in den Bergen noch immer Schafherden über die Almwiesen, begleitet von Hirtenhunden und einfachen Hütten aus Holz. Besucher begegnen in abgelegenen Dörfern Handwerkern, die Körbe flechten, Holzlöffel schnitzen und Käse nach alten Rezepten herstellen.
Wanderwege durchziehen das Gebirge und sind zwischen April und Oktober am besten begehbar, wenn Schnee geschmolzen und das Wetter meist trocken ist. Berghütten und einfache Übernachtungsplätze liegen entlang der Hauptrouten, sodass mehrtägige Touren ohne Zelt möglich sind.
Die Wälder hier bilden das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas, in dem noch Braunbären, Wölfe und Luchse in größeren Zahlen leben. Manche Täler sind so schwer erreichbar, dass wilde Tiere dort tagsüber in der Nähe von Pfaden sichtbar werden.
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