Rumburk, Stadt in Tschechien
Rumburk ist eine Stadt in der Šluknovská-Hügellandschaft an der Mandava im Osten der Tschechischen Republik. Sie wird von Kopfhügeln umgeben, mit einem historischen Stadtkern aus Steingebäuden verschiedener Baustile und modernen Bauten daneben.
Die erste Erwähnung von Rumburk datiert aus dem Jahr 1298 unter dem Namen Romberch, später 1377 als Stadt bestätigt. Der Name stammt vom deutschen Wort Ronne und entwickelte sich zu Ronnerberg, Rumburg und schließlich Rumburk.
Der Ort ist als nördlichste Stadt der Tschechischen Republik bekannt und bewahrt Traditionen durch Feste und kulturelle Veranstaltungen. Besonders die Weihnachtsmärkte im Zentrum und lokale Clubs prägen das Zusammenleben der Bewohner.
Die Stadt ist gut mit Bussen zu umliegenden Orten verbunden und lässt sich leicht ohne Auto erkunden. Vor Ort gibt es Unterkünfte in Pensionen und Hotels, Geschäfte, Post, ärztliche Dienste und ein Informationszentrum für Besucher.
Die Loreta-Kapelle mit einer Nachbildung der Heiligen Krippe wurde 1707 von Fürst Anton Florian von Liechtenstein erbaut und enthält reich verzierte Malereien und Stuckarbeiten. Der Glockenturm Dýmník von 1896 bietet von seiner Glasbalustrade aus einen Blick auf die umliegenden Lusatischen Berge und Hügel.
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