Lausche, Berggipfel im Zittauer Gebirge, Tschechische Republik
Die Lausche ist der höchste Punkt der Zittauer Berge und erhebt sich auf 793 Metern an der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland. Der Berg wird von unterschiedlichen Gesteinschichten aufgebaut, die eine komplexe geologische Struktur bilden.
Der Berg war ursprünglich als Spitzberg bekannt, bevor die Bezeichnung Lausche sich ab 1631 durchsetzte. Der Name Mittagsberg, den Einheimische verwendeten, bezieht sich auf die Beobachtung der Sonnenlage vom Gipfel aus.
Der Gipfel trägt Spuren von Ereignissen, die für die Region bedeutsam sind, darunter ein Denkmal für einen Flugzeugunfall von 1945. Besucher können diese Erinnerungsorte beim Aufstieg entdecken und verstehen, wie der Berg in die Geschichte der Menschen um ihn herum verwoben ist.
Der Gipfel ist auf zwei verschiedenen Wegen erreichbar: einem steilen klassischen Pfad und einem serpentinenartigen Weg auf der Nordseite. Besucher sollten passende Schuhwerk und Flüssigkeitszufuhr für die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade mitnehmen.
Der Berg wird aus Kreidesandstein aufgebaut, der sich bis 710 Meter erhebt und von einer dickeren Tuffschicht gekrönt wird. Diese geologische Zusammensetzung schafft eine besondere Formation, die den Gipfel charakterisiert.
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