Nikolsburg, Grenzgemeinde in Südmähren, Tschechische Republik
Mikulov liegt am Fuß der Palava-Höhen und wird von einem Renaissance-Schloss dominiert, das auf einer Kalksteinklippe über der Stadt thront. Unter der Burg reihen sich traditionelle Weinkeller aneinander, die das Erscheinungsbild des Ortes prägen.
Die Stadt erhielt 1279 Marktrechte und entwickelte sich unter der Familie Liechtenstein zu einem wichtigen Ort. Später wurde sie eine bedeutende Residenz der Familie Dietrichstein, bis 1945 die Herrschaft endete.
Mikulov war lange ein Zentrum jüdischen Lebens, das Generationen von Gläubigen anzog und das Zusammenleben verschiedener Kulturen prägte. Heute erinnern die Gassen und erhaltenen Strukturen an diese vielfältige Vergangenheit, die das Gesicht der Stadt bis heute bestimmt.
Mikulov ist über die Straße I/52, die die europäische Route E461 umfasst, mit größeren Städten verbunden und verfügt über regelmäßige Zugverbindungen. Die Infrastruktur ermöglicht einfache Besuche und erleichtert die Anreise aus der Region.
Das Schloss beherbergt ein großes Weinfass aus dem 17. Jahrhundert, das zu den größten in der Region gehört und zeigt die lange Bedeutung des Weinbaus. Das Fass ist ein stilles Zeugnis der Handwerkstradition, die die Gegend über Generationen prägte.
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