Plöckenstein, Grenzgipfel zwischen Mühlviertel und Südböhmen, Österreich und Tschechische Republik.
Plöckenstein ist ein Granitgipfel an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien, der sich auf 1379 Meter erhebt und die höchste Erhebung des österreichischen Mühlviertels markiert. Der Berg wird von Wanderwegen durchzogen und trägt ein Denkmal auf seinem Gipfel.
Der Berg war während des Kalten Krieges wegen der Befestigungen entlang des Eisernen Vorhangs für Besucher nicht erreichbar. Nach 1989 wurden diese Sperren entfernt und die Grenzregion konnte wieder frei begangen werden.
Das Denkmal auf dem Gipfel erinnert an den Schriftsteller Adalbert Stifter, dessen Werke diese Berglandschaft beschreiben. Der Ort verbindet heute die Erinnerung an literarische Geschichte mit der Erfahrung der Grenzregion zwischen Österreich und Tschechien.
Der Aufstieg beginnt vom Parkplatz am Holzschlag-Jugendheim aus und führt über etwa 14 Kilometer Wanderwege zum Gipfel. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn der Berg leicht erreichbar ist und die Wege in gutem Zustand sind.
Unterhalb des Gipfels befindet sich der Plöckensteiner See, ein Gletschersee, der in einem geschützten Bereich des Nationalparks Böhmerwald liegt. Dieser kleine See ist von Felsen und Bergwald umgeben und zeigt die eiszeitliche Vergangenheit der Region.
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