Moldaubrücke Žďákov, Bogenbrücke bei Orlík nad Vltavou, Tschechische Republik
Die Žďákov-Brücke ist eine Stahlbogenkonstruktion über die Moldau zwischen Staré Sedlo und Kostelec nad Vltavou in Tschechien. Der Hauptbogen erreicht eine Spannweite von 362 Metern, die Gesamtlänge beträgt 543 Meter und die Fahrbahn liegt 50 Meter über dem Fluss.
Die Arbeiten begannen 1958 und dauerten bis 1967, während gleichzeitig die Orlík-Talsperre entstand. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung galt sie als die größte Stahlbogenbrücke der Welt.
Der Name erinnert an den früheren Ort Žďákov, der beim Bau der Orlík-Talsperre unter Wasser gesetzt wurde. Autofahrer nutzen die Brücke täglich als Teil der Verbindung zwischen Tábor und Pilsen, während manche anhalten, um den Ausblick auf den Stausee zu genießen.
Wer hier unterwegs ist, kann meist ohne Verzögerungen fahren, da das Bauwerk für den Durchgangsverkehr ausgelegt ist. Der Zugang zu den Uferbereichen ist begrenzt, daher empfiehlt sich ein Halt an den Aussichtspunkten in der Umgebung.
Im Jahr 2001 erhielt das Bauwerk in Brünn den Preis Brücke des Jahrhunderts für seine bautechnischen Leistungen im Stahlbrückenbau. Diese Auszeichnung hebt die konstruktiven Besonderheiten hervor, die damals neue Maßstäbe setzten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.