Egerland, Historische Region im nordwestlichen Böhmen, Tschechische Republik
Egerland ist eine historische Landschaft in Nordwestböhmen an der deutschen Grenze mit sanften Hügeln und Flusstälern. Die Stadt Cheb bildet das Zentrum, von dem aus Siedlungen und kleinere Orte die gesamte Region durchziehen.
Die Region erhielt 1135 unter dem bayrischen Graf Diepold III. von Vohburg ihre Gründung und wurde später ein wichtiges Gebiet des Heiligen Römischen Reiches. Ihre Lage zwischen zwei Kulturen machte sie zu einem Ort von großer strategischer Bedeutung.
Die Gegend zeigt ein Zusammentreffen böhmischer und deutscher Traditionen, das in den Häuserfassaden, lokalen Festen und regionalen Speisen sichtbar wird. Diese Mischung prägt bis heute das Alltägliche und gibt der Region ein eigenes Gesicht.
Der Ort ist mit Zügen von Prag aus leicht erreichbar, Cheb hat mehrere tägliche Verbindungen. Am besten erkundet man die Region von Cheb aus, von wo man zu den umliegenden Orten und Sehenswürdigkeiten fahren kann.
Cheb bewahrt ein Kaisernpalais aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches, das einzige seiner Art in den heutigen Grenzen der Tschechischen Republik. Dieser seltene Überrest zeigt die Macht und den Einfluss, den das Reich über diese Grenzregion ausübte.
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