Tachov, Gemeinde in Tschechien
Tachov ist eine Stadt in Westböhmen, die auf einem Hügel über dem Fluss Mže liegt und teilweise von alten Stadtmauern umgeben ist. Die Kirche Mariä Himmelfahrt steht im Zentrum des Platzes, während sich die mittelalterliche Burg mit ihren umgebauten barocken und klassischen Elementen in der Nähe befindet.
Tachov wurde 1115 erstmals erwähnt und wuchs später zu einem wichtigen Grenzort unter König Ottokar II., der die Burg erbaute. Die Stadt erlebte Krisen während der Hussitenkriege, insbesondere 1427 bei einer Kapitulation und 1431 bei einem erfolgreichen Widerstand gegen Kreuzfahrer.
Tachov spielte über Jahrhunderte als Handelsplatz eine wichtige Rolle, da Kaufleute regelmässig durch die Stadt reisten. Der Marktplatz mit der Kirche Mariä Himmelfahrt war und ist Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens, wo sich Menschen zu Märkten und Festen treffen.
Der Ort ist am besten zu Fuss erkundet, da die Altstadt kompakt und gut begehbar ist, mit engen Gassen, die zum Schloss und zur Kirche führen. Ein lokales Zugverkehrssystem verbindet die Stadt mit nahegelegenen Orten und macht Tagesausflüge in die umliegende Landschaft einfach.
Auf dem nahen Hügel Vysoká steht ein Beobachtungsturm mit Blick auf die Landschaft und ein Denkmal, das an die historische Schlacht erinnert. Der Friedhof der jüdischen Gemeinde enthält etwa 190 Grabsteine, deren ältester von 1700 stammt und die lange Präsenz dieser Bevölkerungsgruppe bezeugt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.