Sloupsko-šošůvské jeskyně, Höhlensystem im Mährischen Karst, Tschechische Republik
Die Sloupsko-šošůvské Höhlen sind ein ausgedehntes Höhlensystem in der Mährischen Karst-Region mit mehreren Ebenen aus unterirdischen Kammern und Gängen. Das System ist bekannt für seine reichhaltigen Stalagmiten- und Stalaktiten-Formationen, die sich über verschiedene Höhlen verteilen.
Die wissenschaftliche Erkundung der Höhlen begann 1748, als J.A. Nagel die erste systematische Dokumentation durchführte. Kurz darauf führten archäologische Arbeiten zur Entdeckung von ausgestorbenen Tierskeletten und Überresten prähistorischer menschlicher Besiedlung.
Der Konzertsaal in der Elizabeth-Höhle nutzt die natürliche Akustik des Kalksteins für regelmäßige Kammermusikaufführungen. Die besonderen klanglichen Eigenschaften dieses unterirdischen Raumes machen ihn zu einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort für Musikliebhaber.
Besucher können zwischen zwei verschiedenen Routen durch das Höhlensystem wählen, die von März bis Oktober mit Führungen zu verschiedenen Tageszeiten angeboten werden. Die Touren sind für unterschiedliche Fitnessstufen geeignet, sodass fast alle Besucher passende Optionen finden.
Das System enthält die Stupňovitá propast, einen 65 Meter tiefen senkrechten Schacht, der die oberen und unteren Abschnitte verbindet. Dieser dramatische Schacht ist eine der herausstechendsten geologischen Merkmale des gesamten Höhlennetzwerks.
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