Synagoge, Synagoge im Renaissance-Stil in Teplice, Tschechische Republik.
Die Neue Synagoge in Teplice war ein Gebäude im Stil der Neorenaissance mit maurischen Elementen, entworfen von Hermann Rudolph. Sie war 41 m lang, 25 m breit und 42 m hoch, mit einer zentralen Kuppel, die von vier niedrigeren Eckkuppeln flankiert wurde. Sie wurde 1939 durch einen Brand zerstört; nur ein Denkmal ist erhalten.
Der Tempelbau Verein wurde 1879 gegründet, um eine repräsentative Synagoge zu finanzieren; der Entwurf des Architekten Hermann Rudolph wurde 1880 ausgewählt und der Grundstein am 11. März 1880 gelegt. Nach statischen Problemen 1881 wurde die Synagoge am 10. September 1882 eingeweiht. In der Nacht vom 14. auf den 15. März 1939 wurde sie in Brand gesetzt und anschließend abgerissen.
Die Synagoge war als Gemeindezentrum gedacht, nicht nur für den Gottesdienst: Der Tempelbau Verein sammelte ab 1879 Spenden für einen repräsentativen Bau, der auch für große Gemeindefeiern diente. Der Name Templ verwies auf den Tempel, und das Gebäude beherbergte einen Gemeindesaal. Im März 1939 zerstört, ist sie nicht zu besichtigen; nur ein Denkmal steht an ihrer Stelle.
Die Synagoge existiert nicht mehr: Sie brannte in der Nacht vom 14. März 1939 nieder, danach wurden die Trümmer beseitigt. An ihrer Stelle steht ein ursprünglich provisorisches zweistöckiges Gebäude, vor dem 1955 ein bescheidenes Denkmal enthüllt wurde; 1994 wurde dort ein neues Denkmal errichtet, das mehrfach Ziel von Vandalenakten war.
Die Synagoge hatte eine Zentralkuppel, die von vier niedrigeren Kuppeln an den Ecken flankiert wurde, ähnlich der Synagoge in Florenz. Sie war 41 m lang, 25 m breit und 42 m hoch und damit die größte Synagoge Böhmens.
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