Benešov, Kreisstadt in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Benešov ist eine Stadt mit erweiterten Verwaltungsbefugnissen in Mittelböhmen, etwa 32 Kilometer südöstlich von Prag auf den Benešover Höhen gelegen. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf einer Höhe von etwa 368 Metern und wird von der Sázava durchflossen, die das lokale Landschaftsbild prägt.
Die Siedlung entstand um 1050 herum und wurde zwischen 1219 und 1222 erstmals schriftlich erwähnt, bevor sie 1512 von der Krone Böhmens Stadtrechte erhielt. Eine Eisenbahnstrecke kam 1871 an und machte den Ort zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Prag und südlichen Regionen.
Die Pfarrkirche St. Nikolaus prägt das Stadtbild mit ihrer gotischen Architektur aus dem 13. Jahrhundert und zeigt mehrere Umbauphasen aus verschiedenen Epochen. Heute ist sie ein zentraler Treffpunkt für Einwohner und ein Ort, an dem religiöse und kulturelle Traditionen lebendig bleiben.
Der Bahnhof verbindet die Stadt direkt mit Prag und mit Zielen in südlichen Richtungen und macht sie zu einem praktischen Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Die Altstadt ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet gute Orientierungsmöglichkeiten für Besucher ohne Auto.
Das Priore Kolleg wurde 1703 gegründet und führte formelle Bildung in die Region ein. Die Schule funktioniert bis heute und prägt das kulturelle Leben vor Ort.
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