Emmauskloster, Gotisches Kloster in der Neustadt, Tschechische Republik
Das Emmauskloster ist ein gotisches Kloster im Stadtteil Neustadt, das auf einem Hügel über der Moldau steht. Der ummauerte Komplex umfasst eine Kirche, einen Kreuzgang mit verblassten Wandmalereien aus dem Mittelalter und moderne Betontürme, die nach Kriegsschäden hinzugefügt wurden.
Karl IV. gründete das Kloster im Jahr 1347 als Teil eines religiösen Netzwerks über ganz Prag verteilt. Ein Bombenangriff im Jahr 1945 zerstörte das mittelalterliche Dach, das später durch ein zeitgenössisches Design ersetzt wurde.
Der Beiname "Emmaus" stammt aus der Bibel und erinnert an das Dorf, in dem Christus nach der Auferstehung erschien. Heute dient die Anlage als Sitz benediktinischer Mönche, die den Klostergarten pflegen und Besuchern die Bedeutung liturgischer Räume zeigen.
Das Kloster öffnet das ganze Jahr über für Besucher, die den Kreuzgang und die Klosterkirche besichtigen möchten. Der Eingang liegt an einer ruhigen Straße in der Neustadt, gut erreichbar zu Fuß vom Moldauufer.
Die Wände des Kreuzgangs zeigen eine einzigartige Reihe von biblischen Szenen, die im 14. Jahrhundert gemalt wurden und heute nur noch schwach zu erkennen sind. Die Farben verblassten über die Jahrhunderte, doch man sieht noch immer Figuren und symbolische Tiere zwischen den Steinsäulen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.