Zinkenstein, Berggipfel in Nordböhmen, Tschechische Republik
Zinkenstein (Buková hora) ist ein Phonolithgipfel im Böhmischen Mittelgebirge, 12 km südlich von Děčín und 15 km östlich von Ústí nad Labem, über dem Elbtal bei Malé Březno und Těchlovice. Die Hänge sind mit Buchen, Eichen und Nadelbäumen bewaldet, auf dem Gipfel stehen ein 223,4 m hoher Fernsehturm und die Děčínská bouda.
Am 14. Oktober 1778 bestieg Kaiser Joseph II. den Berg von Verneřice über Příbram, um Beobachtungsstände gegen die preußische Armee im Bayerischen Erbfolgekrieg auszuwählen. 1837 besuchte Alexander von Humboldt den Gipfel; 1922 ersetzte eine Bronzetafel die hölzerne Gedenktafel. 1879 ließ Josef Schroll, Besitzer der Herrschaft Liběšice, eine hölzerne Aussichtswarte errichten, die 1914 durch eine Nachbildung ersetzt wurde.
Der felsige Gipfel heißt Humboldtová vyhlídka nach Alexander von Humboldt, der den Berg 1837 bestieg; später wurde eine bronzene Gedenktafel am Basaltfelsen befestigt. Eine 1905 vom Gebirgsverein für die böhmische Schweiz errichtete zweiräumige Holzhütte auf dem Gipfel bot sonntags und an Feiertagen Erfrischungen an, wobei Speisen und Wasser in Körben vom Fuß des Berges hinaufgetragen wurden. Der Ort heißt heute Děčínská bouda.
Der Gipfel ist über markierte Wanderwege erreichbar, die von mehreren Ausgangspunkten in der Umgebung starten. Das nahe gelegene Dorf Zubrnice bietet Parkplätze und ist ein guter Ausgangspunkt für den Aufstieg.
Der felsige Gipfel heißt Humboldtová vyhlídka, benannt nach Alexander von Humboldt, der den Berg 1837 besuchte; eine bronzene Gedenktafel ersetzte 1922 eine hölzerne. Etwa 20 m unter dem Gipfel im Südosthang hält eine Felsspalte namens Ledová jáma auch im Sommer Eis.
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