Burg Helfenburk, Gotische Felsenburg in Úštěk, Tschechische Republik
Helfenburk ist eine Burgruine mit gotischem Stil in einem bewaldeten Gebiet nahe Úštěk. Die Anlage besitzt einen markanten Bergfried, eine verstärkte Ringmauer und einen tiefen Brunnen, die zusammen die mittelalterliche Festung definieren.
Die Burg wurde 1374 erstmals urkundlich erwähnt, als Hans von Helfenburg sie an den Erzbischof Johann Očko von Wlašim verkaufte. Von diesem Moment an kontrollierten die Prager Kirche und ihre Verbündeten das Anwesen als strategischen Punkt in der Region.
Am Eingang des Ortes sieht man zwei große steinerne Wappentafeln, die die Herren von Wlašim und das Erzbistum Prag darstellen. Diese Symbole zeigen, wessen Hände die Burg über die Jahrhunderte kontrolliert haben.
Von drei Bushaltestellen aus können Besucher Wanderrouten zur Burg beginnen, wobei die Entfernungen zwischen 2 und 2,4 Kilometer betragen. Die Wege sind gut erreichbar und führen durch den Wald zum Gelände.
Im Zwinger-Bereich der Anlage befindet sich ein etwa 30 Meter tiefer Brunnen, der zeigt, wie Arbeiter im Mittelalter Wasser auf eine erhöhte Position brachten. Diese Tiefe war notwendig, um zuverlässigen Zugang zu Grundwasser zu sichern und die Burg während einer Belagerung zu versorgen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.