Burg Helfenburk, Gotische Burgruine auf dem Malošín-Berg bei Bavorov, Tschechische Republik
Helfenburk ist eine mittelalterliche Burgruine auf dem Malošín-Hügel in der Nähe der Stadt Bavorov in Südböhmen, Tschechien. Die Anlage besteht aus Resten eines Palastgebäudes, Türmen und Befestigungsmauern, die auf felsigem Gelände verteilt sind.
Der Bau der Burg wurde 1355 von Kaiser Karl IV. genehmigt, der damit die Rosenberger für ihre Unterstützung während seiner Feldzüge in Italien belohnte. Nach Jahrhunderten militärischer Nutzung wurde die Anlage schließlich aufgegeben und verfiel langsam.
Helfenburk liegt auf einem felsigen Hügel und zeigt die typische Bauweise einer mittelalterlichen Burg mit mächtigen Steinmauern und Überresten von Wachtürmen. Besucher können noch heute die Lage des einstigen Palastgebäudes erkennen und sich vorstellen, wie das Leben auf der Burg ausgesehen haben könnte.
Die Ruine ist das ganze Jahr über zugänglich und kann frei erkundet werden, wobei das Gelände an vielen Stellen uneben und felsig ist. Festes Schuhwerk ist unbedingt empfehlenswert, da der Aufstieg auf den Hügel etwas Trittsicherheit erfordert.
Die Seitentürme der Burg haben keine gewöhnlichen Fensteröffnungen, sondern Erker, die eigens für die Kampfbeobachtung konzipiert wurden. Diese Bauweise ermöglichte es den Verteidigern, Angreifer im Blick zu behalten und dabei selbst geschützt zu bleiben.
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