Burg Hukvaldy, Burgruine auf dem Burgberg in Hukvaldy, Tschechische Republik.
Hukvaldy Castle ist eine Burgruine auf einem bewaldeten Hügel in der tschechischen Region Mähren, die sich in sechs einzelne Abschnitte gliedert, die durch eigene Tore verbunden sind. Die Anlage ist eine der flächenmäßig größten Burgruinen Tschechiens, mit langen Mauerresten, die sich über den gesamten Hügelkamm erstrecken.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert gegründet und bewachte lange Zeit eine wichtige Handelsroute zwischen Olomouc und Opava. Ein verheerender Brand im 18. Jahrhundert zerstörte große Teile der Anlage, die danach nie wieder vollständig aufgebaut wurde.
Auf dem Burggelände findet jedes Jahr ein Musikfestival zu Ehren von Leoš Janáček statt, einem tschechischen Komponisten, der aus dem nahe gelegenen Dorf Hukvaldy stammte. Besucher können klassische Konzerte inmitten der alten Mauern genießen, was dem Erlebnis einen besonderen Rahmen verleiht.
Von dem Parkplatz im Dorf führt ein gut markierter Weg bergauf zur Burg, wobei man mit einem Aufstieg von etwa einem Kilometer rechnen sollte. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Weg stellenweise uneben sein kann.
Auf dem Burggelände befindet sich ein Wildgehege aus dem 16. Jahrhundert, in dem Damhirsche und Mufflons frei zwischen alten Eichen und Linden umherstreifen. Dieses Gehege ist noch heute in Betrieb und gehört damit zu den ältesten seiner Art in Mitteleuropa.
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