Oltářík, Burgruine in Děkovka, Tschechische Republik
Oltářík ist eine Burggruppe, die auf einem vulkanischen Hügel in der Gegend von Středohoří thront und sich etwa 568 Meter über das Umland erhebt. Die erhaltenen Mauern bilden ein wirres Muster aus Stein- und Ziegelbrocken, die sich in die Hügelsüfung schmiegen.
Ein Hussitenführer namens Jakoubek z Vřesovic erbaute die Burg 1426, um seine Ländereien zu schützen und seine Macht in der Region zu festigen. Der Bau wurde 1554 aufgegeben und verfiel dann nach und nach.
Nachbarn und Besucher kennen die Ruine als Wahrzeichen der örtlichen Landschaft, das in Geschichten und Legenden lebendig bleibt. Der verfallene Bau zieht Menschen an, die sich für die Vergangenheit der Region und ihre Bewohner interessieren.
Der beste Weg führt von Děkovka aus auf gekennzeichneten Pfaden zum Hügel, die Wanderung dauert etwa zehn Minuten und ist leicht zu folgen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Boden uneben und teilweise rutschig sein kann.
Nach örtlichen Überlieferungen soll es unter dem Gelände einen geheimen unterirdischen Gang geben, der angeblich zu Weinkellern führt. Einige Bewohner erzählen, dass dieser Gang sich nur an bestimmten Zeiten im Jahr öffnet und dann wieder verschwindet, was der Burg eine mysteriöse Aura verleiht.
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