Elbsandsteingebirge, Gebirgszug in Sachsen und Nordböhmen, Deutschland und Tschechische Republik
Die Elbsandsteingebirge erstrecken sich beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze und umfassen eine Landschaft aus verwitterten Felsformationen, die bis zu 723 Meter hoch aufragen. Tief eingeschnittene Täler wechseln sich mit bewaldeten Hochflächen ab, während der Fluss breite Schleifen durch das weiche Gestein zieht.
Die Region wurde im späten 18. Jahrhundert als Reiseziel bekannt, als Einheimische begannen die Felsen systematisch zu erkunden und Aussichtspunkte anzulegen. Der Tourismus entwickelte sich rasch und führte zur Einrichtung von Gasthöfen und zur Markierung von Wanderwegen durch die Täler.
Der Begriff 'Sächsische Schweiz' entstand im 18. Jahrhundert, als zwei Schweizer Künstler die Felslandschaft an ihre Heimat erinnerte. Heute wandern Besucher auf Wegen, die schon vor über zweihundert Jahren angelegt wurden und durch Wälder zwischen den Felstürmen führen.
Zahlreiche Wege erschließen die Gegend, wobei einige flache Routen am Flussufer entlangführen und andere steil über Leitern und Treppen zu den Gipfeln aufsteigen. Wer die Höhen meiden möchte, findet Panoramen auch von den Talwegen aus, die zwischen den Felswänden verlaufen.
Dampfschiffe verkehren seit 1837 auf der Elbe und erlauben es Reisenden, die Felskulisse vom Wasser aus zu betrachten. Manche der Schiffe wurden vor über hundert Jahren gebaut und fahren noch heute durch die enge Flussschleife.
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