Glatzer Schneeberg, Berggipfel an der Grenze zwischen Tschechien und Polen.
Králický Sněžník erhebt sich auf 1425 Meter und bildet damit den höchsten Gipfel der westlichen Sudeten an der Grenze zwischen Polen und Tschechien. Der Bergrücken erstreckt sich über beide Länder und bietet weitläufige Ausblicke über bewaldete Hänge und offene Kammlagen.
Eine steinerne Berghütte mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm stand ab 1899 auf der schlesischen Seite, bis der Bau 1973 wegen struktureller Instabilität abgerissen wurde. Die Anlage diente Wanderern und Besuchern über sieben Jahrzehnte als Orientierungspunkt und Unterkunft.
Der Name verweist auf die langen Wintermonate, in denen Schnee die Kuppe bis zu acht Monate im Jahr bedeckt. Diese Eigenschaft prägt das Erscheinungsbild und die Wahrnehmung des Berges in der Region.
Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel, darunter der Europäische Fernwanderweg E3 und der Eisenach-Budapest-Bergweg. Die Routen verlaufen durch Waldgebiete und über offene Kammabschnitte mit wechselnden Steigungen.
Der Trójmorski Wierch, ein Nebengipfel des Massivs, markiert eine Wasserscheide, an der drei Flüsse entspringen: March, Glatzer Neiße und Lipkovský potok. Diese Stelle verbindet hydrologisch drei verschiedene Flusssysteme Mitteleuropas.
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