Burg Skála, Burgruine in Zálesí, Tschechien
Die Burg Skála ist eine Ruine in Zálesí mit einer Ausdehnung von 200 auf 400 Metern. Der höher gelegene Westteil, die Oberburg, war über eine Brücke über einen Graben und ein Torturm erreichbar; die Unterburg liegt im Nordosten.
1318 erstmals erwähnt, gehörte die Burg Vilém von Rýzmberk, dem Begründer des Geschlechts von Schwihau. Die Besatzung unterstützte Sigismund von Luxemburg gegen Wenzel IV., daher wurde die Burg mehrfach belagert; beim Feldzug von 1399 ist erstmals der Einsatz einer Feuerwaffe in Böhmen belegt. 1441 erstürmten Hynko Krušin von Schwanberg und Hanns von Kolovrat die Burg und brannten sie nieder; 1548 wurde sie als wüst verkauft.
Die Burg gab den Herren „von Skála“ ihren Namen, einem Zweig der Familie Švihov; ihre Kapelle ist 1413 durch einen Kaplan namens Mikuláš belegt. Seit 1963 sind die Ruinen als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt.
Der Ort liegt auf erhöhtem Gelände und ist am besten bei trockenem Wetter zugänglich, da die Wege uneben sein können. Bequemes Schuhwerk ist empfehlenswert, um die steinigen Pfade sicher zu bewältigen.
Die Burganlage misst 200 mal 400 Meter, und in ihrem nordöstlichen Teil liegt ein System von Gräben und Wällen unklaren Alters; Milan Novobilský und Petr Rožmberský halten sie für eine Vorburg mit Wirtschaftsanlagen und Platz für ein Heereslager.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.962 Mitwirkenden weltweit.