Burg Vlčtejn, Mittelalterliche Burgruine in Vlctejn, Tschechische Republik.
Castle Vlčtejn ist eine Burgruine auf einem Hügel in der Nähe von Vlčtejn in der Tschechischen Republik. Die Überreste der Steinmauern und Fundamente prägen das Landschaftsbild und ermöglichen Ausblicke auf die umliegende Natur.
Vlčtejn wurde 1284 indirekt durch Holen von Vlčtejn erstmals erwähnt. Vor 1360 erwarben die Rosenberger die Burg und bauten die hölzerne Anlage in ihre heutige Form um. 1421 nahm das hussitische Heer unter Jan Žižka sie ein, und am 9. und 11. Juni 1450 wurde dort der Vlčtejner Vertrag zwischen Georg von Podiebrad und der geschlagenen Strakonitzer Union unterzeichnet. Bis ins 17. Jahrhundert bewohnt, verfiel sie danach; der Palas wurde 1822 neu eingedeckt und die Vorburg 1824 als Baumaterial abgetragen.
Der Name der Burg erscheint in alten Urkunden als Vilštejn oder Vildštejn, in deutscher Form als Wildstein. Ein hier 1450 zwischen Georg von Podiebrad und der geschlagenen Strakonitzer Union geschlossener Vertrag ist als Vlčtejner Abkommen bekannt. Die Ruine ist frei zugänglich und seit 1963 als Kulturdenkmal geschützt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und kann auf eigene Faust erkundet werden. Markierte Wege führen von Vlčtejn zum Standort hinauf, wobei festes Schuhwerk und Vorsicht empfohlen werden.
Der Kern der Burg ist ein zweiräumiger Palas mit Flachdecken, der auf einem Felsgebilde steht und durch ein kleines Turmtor in einen engen Hof führt. Nördlich darunter lag eine Vorburg, von der der Rest der Ostmauer und ein angrenzendes großes Gebäude erkennbar sind.
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