Aš, Grenzgemeinde im Bezirk Cheb, Tschechische Republik.
Aš ist eine Stadt im äußersten Nordwesten der Tschechischen Republik, die auf drei Seiten von Deutschland umgeben ist und in einer Landausbuchtung liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf etwa 666 Metern Höhe und wird durch mehrere Straßenübergänge mit den deutschen Nachbargemeinden verbunden.
Das Areal wurde erstmals 1281 dokumentiert und entstand durch Siedlungen deutscher Kolonisten während der mittelalterlichen Ostsiedlung. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Ort zu einem bedeutenden Zentrum der Textilfertigung, die bis zum Zweiten Weltkrieg seine Wirtschaft prägte.
Das Museum der Stadt zeigt Handschuhe und erzählt von der langen Tradition der Textilfertigung in der Region. Besucher können sehen, wie wichtig diese Handwerkskunst für die Menschen hier war.
Die Stadt hat mehrere Straßenübergänge zu deutschen Nachbarn und ist für Reisende leicht zu erreichen, die zwischen den Ländern wechseln möchten. Es ist sinnvoll, die Grenzübergänge im Voraus zu prüfen und sich mit lokalen Verkehrsverbindungen vertraut zu machen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Bevölkerung von etwa 23.000 auf etwa 10.000 Menschen, was zu vielen leeren Gebäuden im Stadtzentrum führte. Dieses Erbe ist im Straßenbild immer noch sichtbar und erzählt eine Geschichte der Veränderung und des Wandels.
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