Vranov nad Dyjí, Mittelalterliche Burgstadt in Südmähren, Tschechische Republik
Vranov nad Dyjí ist eine kleine Stadt in Südmähren, die an der Dyje-Fluss auf einer Höhe von etwa 312 Metern liegt und natürliche Grenzen zu Österreich bildet. Das Barockschloss und die umgebenden Gebäude prägen das Erscheinungsbild des Ortes deutlich.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1100, seitdem wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer zwischen verschiedenen Adelsfamilien. Im 17. Jahrhundert führte die Familie Althann eine umfangreiche Umgestaltung durch, die das Aussehen des Platzes bis heute prägt.
Der Barockschloss-Komplex zeigt die architektonische Entwicklung von einer mittelalterlichen Festung, die im 17. Jahrhundert durch die Familie Althann in ein repräsentatives Schloss umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung prägt heute das Gesicht des Ortes und bestimmt, wie Besucher die Stadt wahrnehmen.
Die beste Zeit für einen Besuch ist im warmen Halbjahr, wenn das Ufer der Dyje zu Spaziergängen einlädt. Festes Schuhwerk ist wichtig, da die Altstadt hügelig ist und die Wege zum Schloss steile Abschnitte haben.
Von 1790 bis 1882 betrieb der Ort eine spezialisierte Töpferei, die eine eigene Art von Fayence-Keramik im englischen Stil herstellte. Diese Werkstatt war in der Region bekannt und trug zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes bei.
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