Kloster Svatá Hora, Wallfahrtsort in Příbram II, Tschechische Republik
Die Svatá Hora ist ein Barockklosterkomplex auf einem Hügel über Příbram mit einer Basilika, überdachten Korridoren und vier Kapellen in den Ecken. Die Gebäude sind um einen zentralen Bereich angeordnet und bilden einen geschlossenen Komplex mit Blick über die Stadt.
Die Jesuiten beauftragten 1647 den italienischen Architekten Carlo Lurag mit dem Bau des barocken Komplexes und verwandelten damit eine kleine Kapelle in ein großes Religionszentrum. Das Projekt entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.
Die hölzerne Statue der Jungfrau Maria, geschnitzt aus Birnbaumholz und dem Erzbischof Arnošt von Pardubice zugeschrieben, befindet sich im silbernen Altar der Basilika. Pilger besuchen diesen Ort seit Jahrhunderten, um die Statue zu verehren, die zum Mittelpunkt der Andacht geworden ist.
Der Komplex ist täglich ab dem frühen Morgen zugänglich und von der Stadt aus gut zu Fuß erreichbar. Für Autofahrer gibt es Parkplätze in unmittelbarer Nähe, und vor Ort können Führungen das Innenleben des Ortes erkunden.
Eine überdachte Treppe mit 365 Stufen verbindet die Stadt mit dem Komplex, wobei jede Stufe einem Tag des Jahres entspricht. Dieses architektonische Design macht die Treppe zu einem besonderem Merkmal des Weges nach oben.
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