Krupka, Mittelalterliche Bergbaustadt im Bezirk Teplice, Tschechische Republik
Krupka ist eine Stadt in Nordböhmen mit einem einzigartigen Bergbauerbe aus dem Mittelalter. Die Umgebung zeigt mehr als 150 verlassene Bergbaustätten mit Schächten und unterirdischen Gängen, die sich durch die hügelige Landschaft ziehen.
König Wenzeslaus II. gründete die Stadt 1305 als Bergbausiedlung, wo die Förderung von Zinn und Silber schnell florierte. Dieses Erbe prägte die Stadt für Jahrhunderte und machte sie zu einem der wichtigsten Bergbauorte der Region.
Der Name Krupka stammt vom Wort für Krug oder Behälter und bezieht sich auf die alten Bergbaugruben. Die Gegend ist geprägt von Spuren dieser Bergbautätigkeit, die noch heute in der Landschaft sichtbar sind.
Besucher können mehrere erhaltene Bergbaustätten erkunden, darunter die Knötel-Gegend unter der Seilbahn Komáří hůrka und die große Pinge-Senke. Die beste Zeit zu erkunden ist während der wärmeren Monate, wenn Wege gut zugänglich sind.
Die Starý Martin Mine beherbergt Europas längste Zinnerz-Lagerstätte, die sich über zwei Kilometer durch den Berg erstreckt und mittelalterliche Bergbautechniken zeigt. Dieser unterirdische Kanal ist einer der beeindruckendsten Schächte der Region und deutet auf die Tiefe der damaligen Förderung hin.
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