Železná Ruda, Grenzstadt im Bezirk Klatovy, Tschechische Republik
Železná Ruda liegt auf 820 Metern Höhe in einem Berggebiet nahe der deutschen Grenze im Böhmerwald. Der Ort erstreckt sich über hügeliges Gelände mit mehreren Vierteln, Wohngebäuden und Funktionsbauten, die sich dem Terrain anpassen.
Der Ort entstand 1569 als Bergbauort, in dem Arbeiter Eisenerzvorkommen abbaut. Der Bergbau war für lange Zeit die wirtschaftliche Grundlage, verlagerte sich dann aber mit der Zeit zu anderen Aktivitäten.
Der Name bedeutet im Tschechischen "Eisenerz" und erinnert an die Bergbautradition, die die lokale Architektur und das Leben der Menschen geprägt hat. Diese Vergangenheit zeigt sich noch heute in den Gebäuden und der Art, wie der Ort seine Wurzeln bewahrt.
Die Bahnstation Železná Ruda-Alžbětín verbindet den Ort mit größeren Städten und macht die Anreise mit der Bahn einfach. Hotels und Gästehäuser gibt es im Ort, besonders nützlich für Besucher, die zum Skifahren oder Wandern kommen.
Der Špičák-Eisenbahntunnel wurde zwischen 1874 und 1877 unter dem Berg gebaut und war damals der längste Tunnel des Landes. Diese technische Leistung ermöglichte Eisenbahnverbindungen über die Bergregion und ist ein Zeugnis der Ingenieurskunst dieser Zeit.
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