Hohe Mense, Berggipfel im Adlergebirge, Tschechische Republik.
Die Hohe Mense ist ein Berggipfel an der tschechisch-polnischen Grenze in den Adlergebirgen und erhebt sich auf 1.084 Meter Höhe. Sie markiert den nördlichsten Punkt des Gebirgskamms und wird von mehreren markierten Wanderwegen erschlossen.
Der Gipfel hatte einst eine Schutzhütte namens Rübartsch-Baude und einen Aussichtsturm namens Kaiser-Friedrich-Turm, die von dem Gastwirt Heinrich Rübartsch errichtet wurden. Beide Bauwerke wurden 1946 durch ein Feuer zerstört.
Der Berg wird in drei Sprachen bezeichnet: Vrchmezí auf Tschechisch, Hohe Mense auf Deutsch und Orlica auf Polnisch, was die sprachliche Vielfalt dieser Grenzregion widerspiegelt. Diese Namen zeigen, wie verschiedene Kulturen den Ort über Jahrhunderte geprägt haben.
Verschiedene markierte Wanderwege führen auf den Gipfel mit Ausgangspunkten in nahegelegenen Dörfern. Die Gegend ist gut zugänglich und bei trockenem Wetter leicht zu wandern.
Der Gipfel ist die Quelle für zwei bedeutende Flüsse, die Dědina und die Bělá, die von dort in verschiedene Richtungen fließen. Das Gebiet ist auch für seine Glimmerschiefer-Formationen bekannt, die das Gelände geologisch prägen.
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