Janův Hrad, Romantische Ruinen in Podivín, Tschechische Republik
Janův hrad ist eine Burgruine mit vier Eckturmen, die um einen zentralen Innenhof angelegt sind, wo steinerne Galerien und Metallbrücken den Raum strukturieren. Die Türme haben unterschiedliche Grundrisse und verschiedene Stockwerke, was dem Gebäude eine unregelmäßige, faszinierende Form gibt.
Das Bauwerk entstand zwischen 1801 und 1808 unter Fürst Alois I. und wurde von seinem Bruder Johann Joseph I. vollendet, wobei Steine aus der nahegelegenen Großmährischen Festung Pohansko wiederverwendet wurden. Diese Wiederverwendung alter Materialien war typisch für die damalige Zeit und verband Geschichte mit neuer Nutzung.
Der Name "Janův hrad" erinnert an seinen Gründer, und die Hallen zeigen noch heute, wie Adlige hier jagten und feierten. Die Räume sind so angeordnet, dass man sieht, wie unterschiedlich Herren und Damen ihre Zeit in diesem Gebäude verbrachten.
Das Gebäude ist von drei Seiten vom Fluss Alte Dyje umgeben, daher ist der Zugang über einen bestimmten Weg möglich. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf unebenes Gelände vorbereitet sein, da Treppen und Galerien teilweise eng und rustikal wirken.
Anders als andere künstliche Ruinen der Zeit war dieses Gebäude als bewohnbares Jagdschloss geplant und nicht nur als romantische Dekoration. Die Lage im Fluss ermöglichte eine einzigartige Verteidigungsposition, die an echte mittelalterliche Burgen erinnerte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.