Böhmische Schweiz, Geschütztes Gebirge im Norden der Tschechischen Republik
Böhmische Schweiz ist ein Gebirgsgebiet im Norden der Tschechischen Republik mit einer Fläche von etwa 700 Quadratkilometern, geprägt durch tiefe Schluchten und massive Sandsteinformationen. Dichte Wälder und zahlreiche geologische Besonderheiten schaffen eine vielfältige Landschaft, die zum Erkunden einlädt.
Die Region erhielt ihren Namen im 18. Jahrhundert, als Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff die Landschaftsmerkmale mit ihrer Heimat verglichen. Diese Namensgebung spiegelt wider, wie externe Wahrnehmung die Identität eines Ortes prägen kann.
Die Burgen in dieser Gegend erzählen von einer Zeit, in der sie wichtige Handelswege kontrollierten und später als Zufluchtsorte dienten. Viele dieser Bauwerke prägen bis heute das Bild der Landschaft und zeigen, wie Menschen hier historische Strukturen mit ihrer Umgebung verbunden haben.
Das Gebiet wird durchzogen von gekennzeichneten Wanderwegen, die zu Hauptzielen wie dem Pravčická-Tor und der Kamenice-Schlucht führen und Dörfer miteinander verbinden. Die Route lässt sich je nach Kondition und Zeit flexibel planen, da zahlreiche Einstiege und Verbindungspfade vorhanden sind.
Das Gebiet beherbergt Pravčická-Tor, einen riesigen Sandsteinbogen, der als größter seiner Art in Europa gilt. Dieser natürliche Felsenbogen entstand durch Erosion über Millionen von Jahren und zieht Besucher an, die seine ungewöhnliche Größe und Form bestaunen möchten.
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