Nový hrad, Mittelalterliche Burgruine in Lužná, Tschechische Republik
Nový Hrad ist eine ausgedehnte Burgruine bei Lužná im Bezirk Šumperk mit einer dreieckigen befestigten Fläche von 1,5 Hektar. Erhalten sind Reste von vier Toren, je vier Bastionen der Unter- und Oberburg sowie der Stumpf des eingestürzten Bergfrieds mit 5 Meter dicken Mauern.
Nový hrad, ursprünglich Furchtenberg genannt, wird erstmals 1374 erwähnt, als Jan Václav von Mladějov dort Burggraf war; die Burg selbst entstand wohl in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1405 verpfändete Markgraf Jošt sie für 3.000 Schock Groschen an Heralt von Kunštát. Um 1470 wurde sie von Truppen des Matthias Corvinus eingenommen und abgebrochen, damit sich keine Übeltäter darin verstecken konnten.
Die Gegend ist reich an Sagen, in denen eine Frau namens Ofka eine tragische Rolle spielte: Sie soll einen Pagen eingesperrt und eine Zofe vergiftet haben, alles aus unerwiderter Liebe. Diese Geschichten prägen bis heute das Verständnis der Menschen für den Ort und seine Vergangenheit.
Die Ruinen sind zu Fuß von drei Ausgangspunkten erreichbar: von der Bahnstation Raškov über einen kurzen Weg, von Bohdíkov über einen längeren Pfad oder von Kopřivná auf der Straße. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege manchmal uneben sind und der Zugang zu den Ruinen zu Fuß erfolgt.
Die Burg hieß ursprünglich Furchtenberg, erstmals 1374 belegt, als Jan Václav von Mladějov dort Burggraf war. Um 1470 nahmen Truppen des Matthias Corvinus die Burg ein, der Turm wurde vermutlich gesprengt; seine mächtigen Mauerreste sind bis heute erhalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.488 Mitwirkenden weltweit.